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Montag, 1. Februar 2016

Just a January review..

Kaum an den Gedanken gewöhnt, dass das neue Jahr begonnen hat, ist sogar schon der erste Monat vorüber. Ein wenig unglücklich begonnen - kaputter Fuß, kaputtes Auto, kaputter Kühlschrank - wurde es dann erträglicher. Dank der festgehaltenen Momente drumrum, wirkt der Januar im Rückblick doch ganz versöhnlich. 
Das neue Jahr brachte das kühle, dunkle und winterliche Grau mich sich. 
Und war gleichzeitig so sanft und freundlich.
Der Leidenschaft des Kaffees wurde selbstverständlich ausgiebig gefrönt.
Zuhause wurde es schön gemacht, Fiete zog ein und der Mops brachte die nötige Nestwärme.
Und dann waren da natürlich die Momente am Meer, die jede Sekunde zu einer Minute machen.

Aller bildlichen Ruhe zum Trotz, dreht der Februar nun richtig auf. Die letzten Züge der Masterthesis, viel bürokratisches Gewirr zum Ende des Studiums und irgendwie ja auch der 30. Geburtstag. Dafür habe ich mir grandiose Unterstützung geholt und freu mich wahnsinnig darauf, mit euch ein wenig zu feiern ♥

Habt es gut da draußen und lasst euch nicht fortwehen! 

Freitag, 15. Januar 2016

{Machen, nicht pinnen!} - Kubusuntersetzer

So manches Mal stellte ich in der Vergangenheit heiße Töpfe oder Auflaufformen schonungslos auf den Esstisch, wenn grad kein Brett oder Gitter griffbereit war (Erklärung: sehr unempfindliche Holzdielen und Schleifmausbesitzerin in Kombination). Ein Pin von Julia führte nun dazu, dass ich mir Gedanken um einen Topfuntersetzer machte, der weder zu schlicht noch zu auffällig sein sollte. Am besten so ansehnlich, dass er einfach auf dem Tisch liegen bleiben kann, wenn man ihn nicht benutzt, anstatt schnell wieder in irgendeiner "Schublade der Schandflecke" zu verschwinden.
Die Quader (20x20x20 mm) bekam ich im Künstlerbedarf zwar ohne Bohrung, dafür aber sehr viel günstiger als im Bastelgeschäft. Das mit der Bohrung ist auch nicht sonderlich schwer, sondern lediglich eine kleine Fleißaufgabe, wenn man das Aufzeichnen des Bohrpunkts mitzählt. Ein wenig Masking-Tape zum Abkleben der beliebigen Farbflächen, Acrylfarben und Pinsel. Die Klebestreifen ziehe ich meist nach zwei, drei Minuten Trocknungszeit ab, dann gibt es ganz gerade Ränder. Ein Leder- oder Juteband durch die Löcher (3mm Bohrung) fädeln, Knoten rein, fertig. Die Anzahl der Kuben könnt ihr, wie deren Größe, ganz individuell wählen.
Bei Anne und Eva findet ihr viele weitere, absolut sehenswerte {Machen, nicht pinnen!}-Projekte, die euch ganz sicher eine Inspiration sein werden. Einige Inspirationen für die Mitmachaktion findet ihr hier.
Habt es gut!

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Tschüss 2015, Willkommen 2016!

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt und man einmal beginnt es Revue passieren zu lassen, fällt einem meist zunächst das Negative und Unerledigte, bevor man sich dessen bewusst wird, was man schönes erlebt und geschafft hat.
 
In diesem Jahr habe ich persönlich so manches Ziel verfehlt, Dinge verworfen und doch nicht ein einziges Mal mit meinen Entscheidungen gehadert. Das werde ich mit ins neue Jahr nehmen, denn sich selbst treu zu bleiben und dabei die wichtigen Menschen nicht zu vergessen, wieder andere auf dem Weg zu lassen, weil beispielsweise ihre Ideologie so rechts oder ihr Herz vollkommen kühl sind.
  
Sich selbst treu bleiben und sich nicht dem großen Strom der Masse hingeben. Nicht dem nacheifern, was vielleicht den Charakter verdirbt und der Seele keineswegs schmeichelt. Gleichzeitig ist da das Vertrauen und die Nähe zu den wichtigen Menschen und die gemeinsame Zeit an den schönsten Orten. Wenn ein Abend mit ihnen wie ein Urlaub ist und man viel öfter beieinander sein sollte.
Unbedacht dürfen auch nicht jene sein die nicht nur laut, sondern ganz leise von uns gingen. Jene, die sich engagierten und die Welt ein wenig besser gemacht haben.
   
Das neue Jahr darf kommen, mit jeder Herausforderung, gleich wie schwer, unfair oder leicht, ich stelle mich ihr gern und freue mich darauf den Weg mit dem ein oder anderen von euch Lieben gemeinsam gehen zu dürfen. Für das neue Jahr wünsche ich euch Gesundheit, Kraft, Kreativität und immer das gewisse Quäntchen Glück!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Eine kleine 'last minute'-Aufmerksamkeit - Cantuccini

Plätzchenduft liegt nun allerorten in der Luft,  trotz kleiner Küche und eingeschränkten Backfähigkeiten musste ich mich mit Gebäck auf Weihnachten vorbereiten. Meine Großmutter hat zur Adventszeit den Ofen nächtelang durchheizen lassen und dutzende verschiedene, teils sehr aufwändige Plätzchensorten gezaubert. Reichlich spät erst jetzt mit dem Backen zu beginnen, aber fällt einem eben kurz vor Toreschluss ein, dass noch eine Aufmerksamkeit für den Zeitungsjungen oder die Briefzustellerin fehlt. Die kommen bekanntlich auch noch am 24.
Mein Rezept für euch ist so einfach wie lecker und nebenbei sogar ganzjährig einsetzbar - Cantuccini. Diese krossen Kekse zum Kaffee, der Geschmack von Mandel und einer leichten Orangennote! Das Tolle an ihnen ist, dass die Nüsse beliebig ausgetauscht und die Aromen ebenso nach Geschmack gewählt werden können. Pistazie und Vanille? Zimt und Walnuss? Lebkuchengewürz? Lasst dem Lieblingsaroma freien Lauf!

Man benötigt:
       ▫250g Mehl
       ▫100g Zucker
       ▫25g weiche Butter
       ▫2 Eier
       ▫1 Tl Weinsteinbackpulver (normales geht natürlich auch)
       ▫1 Tl Orangenaroma (am liebsten nehme ich Orangenzesten) oder Aroma nach Geschmack
       ▫ 150g ganze Mandeln oder andere Nüsse

Alle Zutaten miteinander zu einer glatten Masse verrühren und zum Schluss die Mandeln unterkneten. Den Teig zu langen Rollen mit ca. 2-3cm Durchmesser formen und eine halbe Stunde kalt stellen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C 20 Minuten backen, herausnehmen und die Rollen in viele Scheiben schneiden (etwas unter 1cm finde ich optimal). Alle nochmals aufs Blech legen und weitere 12 Minuten backen.
In kleine Tüten gefüllt, ein bisschen Ilex und Grün drangeklemmt und mit einem Weihnachtsgruß oder auch zusätzlich dem 10€-Schein versehen. So können sie sich dann überall sehen und schmecken lassen.
Habt ein schönes Fest im Kreise eurer Lieben und vergesst die Besinnlichkeit nicht! 

Dienstag, 15. Dezember 2015

Weihnachtsduft in jedem Raum..

Neun Tage. Genau, eine Woche und zwei Tage bis zum Heiligen Abend. Der vierte Advent steht kurz bevor, nicht mal ein Blech Plätzchen wurden gebacken und der Baum steht noch verwurzelt im Wald. Weil Timing immer so eine Sache ist, schlägt natürlich just zum Anfang der Woche der Infekthammer zu. 
Was macht man, wenn noch dazu der Gang über den Weihnachtsmarkt und die Weihnachtsdeko zuhause, kein richtig heimeliges Weihnachtsgefühl aufkommen lassen? Man holt die weihnachtliche Duftkeule raus und bezirzt das Hirn mit olfaktorischen Genüssen. Ein wenig Zimt, Nelken, Orangenschale, Sternanis und Tanne. 
Gern noch Eukalyptusblätter und Lebkuchengewürz dazugeben, mit Wasser auffüllen und im Topf aufkochen oder in einer Schale auf das Stövchen bzw. die Duftlampe stellen. Der Duft zieht nicht nur durch die Wohnung und macht, begleitet von der Christmasplaylist, gute Vorfreudenlaune, sondern hilft auch noch die Nase zu befreien ;)

Lass es euch gut gehen und vergesst die kleinen Auszeiten zwischendurch nicht. 

Freitag, 11. Dezember 2015

Auf ein Geschenk für den Herren..

Nur noch 13 Tage bis zum großen Fest und die Sache mit den Geschenken stellt sich einmal mehr als nicht ganz so einfach raus. Mittlerweile verfüge ich übrigens über eine geheime Wunschliste auf Pinterest, die Herrn Freund und meiner Schwester zugespielt wurde. Mehr an Familie existiert neben der lieben Schwiegerfamilie nicht mehr und unter Freunden versuchen wir es mit dem Motto des letzten Jahres und schenken Aufmerksamkeit und Zeit statt Sampler und Pralinen. Zwar vermisse ich diese gelebte Leidenschaft für Weihnachten und sehr individuelle Geschenke und Aufmerksamkeiten vor allem von meiner Mutter, aber irgendwie weiß ich auch, dass sie und ihre Liebe bei uns sind und ich zu gegebener Zeit das von ihr gelernte selbst umsetzen kann. Früher ließ man sich leiten, heut ist man erwachsen bzw. muss es sein und wuppt das Fest wie es kommt.

So zeigte sich mir, dass Geschenke für Männer oft nicht so einfach zu finden sind, der Kopf zermartert wird und Wünsche à la "Ein paar schöne Platten!" wenig zur Geschenkefindung beitragen. Deshalb hab ich mich mal drangemacht und Geschenke für den Mann von Welt zusammengestellt, die ganz sicher auch dem Anhang gefallen. Ihr werdet merken, dass der Mann an meiner Seite hier prägend mitgewirkt hat!
Eigentlich wanderte schon vor längerer Zeit der Marshall Lautsprecher auf die besagte geheime Pinnwand, wurde aber doch noch auf der "Was Männern gefällt-Liste" ergänzt. Da fehlen zu den großen Proberaumamps zwar etliche Watt, aber im Endeffekt ist der Sinn der Sache ja auch lediglich ein satter Sound, der das beste aus digitaler Musik rausholt. An Ort und Stelle mit dem gewissen ranzigen Marshallsound.

Ganz entgegen klassischer Geschlechterrollen steht der Mann hier sehr gern in der Küche und zaubert binnen kurzer Zeit lukullische Gaumenergüsse. Da darf ein scharfes und schönes Messerset ganz und gar nicht fehlen.
 
Den rettenden Espresso nach einem vorzüglichen Essen kann der Meisterkoch dann auch gleich zubereiten. Ganz schön anzusehen und in Kupfer ein wahrer Hingucker. Obendrein ist das Espresso in Reinform ohne Schnickschnack, aber mit Spannungseffekt. Ich nehm die ROK, wie die Schöne heißt, sonst auch gern ;)
Seit Wochen werden rund um den Globus die Tage rückwärts gezählt, bis am 17.12 endlich der siebte Film der Star War Reihe in die Kinos kommt. Mit diesem Gadget, einem BB-8-Droiden, kann man so manches Fanherz erobern. Die Katzen- und Hundetauglichkeit wurde zumindest schon getestet ��
Auf der ein oder anderen Party war ich sehr verwundert über den seltsamen Locher auf dem Schreibtisch und dann umso begeisterter als ich herausfand, dass es doch tatsächlich einen Stanzer für Plektren gibt. Hallo? Kennt ihr das Luftfolienzerdrücksyndrom? Vergesst es, von nun an wird gestanzt, wenn der Beschenkte euch denn lässt.
Der Moment, wenn das Skateboard nur noch selten gezückt wird und es vor allem im Winter trotzdem in den Beinen juckt. Dieser Hocker wird das Skaterherz vermutlich aus dem Takt bringen. Design, Konzept und die Nachhaltigkeit überzeugen!
Ein guter Rucksack ist nach eigener Erfahrung ziemlich schwer zu finden. Zuerst verabschiedet sich eine Schnalle, dann fransen die Ecken des Bodens aus und am Ende reißt ein Schulterriemen. Robustheit ist deshalb das A und O, immerhin wird er tagsüber als Transporteur für Kalender, Laptop und Wasser, am Abend mit Bierflaschen fürs Konzert und übers Wochenende mit Wechselkleidung und Zahnbürste bestückt. Über Jahre..

Dass ich bisher tatsächlich nicht eine der vorgeschlagenen Ideen gekauft habe, mag ganz sicher am diesjährigen miserablen Zeitmanagement liegen. Aber da alles noch ziemlich kurzfristig online bestellt werden kann, mache ich mir keine Gedanken. Geld, Ruhm und Rock'n'Roll bekomme ich übrigens nicht für den Post! Wie ihr merkt, sind die Geschenkideen alle auch ein wenig eigennützig ;)

Habt es schön da draußen und genießt das dritte Adventswochenende!