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Freitag, 30. Januar 2015

Blumiger Freitag

Tatsächlich habe ich es in diesem Jahr, trotz blumiger Vielfalt im Zuhause, noch nicht zu Helga geschafft. Das ändert sich heute. Neben Tulpen auf dem Esstisch (die erspare ich euch, denn bei Helga finden sich heute wieder etliche, tolle Variationen), findet sich eine Fresie nebst Ranunkel auf der Kommode ein. Warum die Hyazinthe daneben noch immer nicht blühen mag, keine Ahnung. 
 
Ein paar Minuten werde ich diesen traumhaften Duft noch genießen und dann zur Arbeit huschen, mit dem Wochenende in greifbarer Nähe.
Macht es euch schön!

Mittwoch, 28. Januar 2015

Konsum! Was besitze ich eigentlich?

Natürlich haben schlaue Leserinnen (also alle) in der letzten Woche bemerkt, dass bei dem Mantra eine kleine Tücke eingebaut ist. Denn die Frage "Hab ich es schon?" ist leider meist nicht so einfach zu beantworten. 

Deshalb plädiere ich für regelmäßige Inventuren in den eigenen vier Wänden. Ja, Keller, Garage, Dachboden und andere Abstellmöglichkeiten zählen dazu. Da findet sich im Kofferraum sicher noch das eine paar High-Heels und im Keller, der seit dem letzten Umzug unangerührte Karton mit Vasen und Schnickschnack. Wenn man erstmal weiß, dass dreizehn Backformen (jaa, in verschiedenen Größen und Formen und Beschichtungen inklusive dezenter Staubschicht, aber nicht hier ;)) im Schrank stehen, wird man sich eher zurückhalten die vierzehnte zu kaufen (für Foodblogger gilt diese theoretische Annahme nicht!). Die Kleider mit Preisschild im Schrank oder die tot geglaubte Jeans, weisen dann den Weg, um auch hier den Gürtel etwas enger zu schnallen und nichts Neues zu kaufen - Na kommt Mädels, sonst wollt ihr doch auch ins erste Loch des Gürtels passen. ;)


Ihr habt unglaubliche Mengen an komischen Dingen gefunden, die sich seit dem Anbeginn der Zeit auf euren Kleiderstangen und in den Schubladen der Malm-Kommode festgebissen haben? Der Markenname lässt ein Verschenken nicht zu? Dann verkauft es z.B. bei Kleiderkreisel oder über Facebook-Gruppen eurer Stadt, gebt es der besten Freundin, der Nichte oder wenn ihr es nun doch leid seid, der Kleidersammlung (statt der vollgestopften Container freuen sich vor allem Obdachlosenhilfen, Stadtmission, Caritas etc.)


Eine richtig gute Erfahrung habe ich selbst bezüglich Deko- und Vintageartikeln gemacht. In Wohncommunities, wie So leb ich u.a., habe ich gleichgesinnte Flohmarkt- und Sammelnerds kennengelernt und mit ihnen Tauschpakete versendet. Anhand der hochgeladenen Bilder hat man einen ersten Eindruck von der Wohnung des Gegenübers und ein paar Nachrichten später, weiß man dann schon was die Tauschpartnerin sich wünscht, was ihr gefallen würde und wie man sie überraschen kann. Bei uns wurden noch ungefährer Tauschwert und ein Datum festgelegt. Bei mir fühlte es sich meist an, wie Weihnachten und Ostern zusammen! Ach und selbst der Kaffeetausch geht weiter, auch nach Weihnachten.

Eure vielen Kommentare zu den vorherigen Konsumposts waren gefüllt mich tollen Gedanken und den besten Ideen, den Konsum einzuschränken. Einige gehen nach dem System "Give and Buy" vor. Es wird erst etwas neues angeschafft, wenn etwas altes gegangen ist. Andere sind streng und kaufen für die kaputte Tasse eine neue, andere verkaufen Bücher und kaufen wiederum für den Erlös einen Kindle. Julika hat beispielsweise im vergangenen Jahr viele Flohmärkte besucht [hier findet ihr alles was sie dazu geschrieben hat], um sich einen Traumurlaub in Thailand, Bali, Singapur und einigen anderen südost-asiatischen Hotspots, noch traumhafter zu gestalten.
                                      
                                      
Beneidenswert toll sind die paradiesischen Eindrücke per Instagram!

Wie man nun selbst noch aktiver werden und den Konsum in andere Bahnen lenken kann, werde ich im nächsten Teil angehen.

Dienstag, 27. Januar 2015

Zwei Jahre, zwei Tage

Herzlichen Glückwunsch, Blog! Ohne große Aktion und Trubel, mag ich euch allen einfach Danke sagen. Für Kommentare, Mails, Komplimente, Kritik, ein Schmunzeln auf den Lippen, herzhaftes Lachen, die ein oder andere Rührungsträne. Ich mag euch da draußen und freue mich darauf weiterzumachen, mit Altbewährtem und einigem Neuen.


Samstag, 24. Januar 2015

Samstagskaffee 4/15

Heute hilft nichts, der Kaffee macht nicht wach, der Schnee nur müde, das Bild vom Handy, den kaputten Fuß hochgelegt. Nun ein weiterer Samstagskaffee gepaart mit dem ziemlich tollen Foto-Ecourse von Stef und ihrem Bruder - ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk von Herrn Freund, Ahoi! Allen anderen viel Spaß auf der imm, im Schnee oder ganz woanders.

Habt es schön!

Mittwoch, 21. Januar 2015

Konsum! - Was benötige ich wirklich?

Lange Zeit war das Bloggen nicht mehr so konstruktiv, wie es mit euch in der letzten Woche war. Mit Hilfe eurer befreienden Gedanken und sehr vielen Selbsterfahrungstipps, habe ich mich hingesetzt und tief durchgeatmet. Dabei rausgekommen ist zunächst eine kleine Blogreihe zum Konsum mit Tipps und Tricks, damit das ewige Eingekaufe nicht zur seelischen Belastung wird (ähm finanziell ja auch und sowieso).

Was wir benötigen hängt zum einen von der Person selbst und ihren Lebensumständen ab. In Krisensituationen bemerkt man oft erst, mit wie wenig man klarkommen kann, egal ob die Steuernachzahlung zu extremer Klammheit führt oder man durch Verdienstausfälle sparsam sein muss. Natürlich ist es in solchen Zeiten gut, wenn man sich auf den Partner verlassen und das "Leid" durch das zweite Einkommen abgeschwächt wird. Doch es ist ebenso gut, wenn man sich besinnt und einen Weg findet, das Geld einzuteilen bzw. den Konsum einzugrenzen. Niemand soll sich gezwungen fühlen nun zum Selbstversorger zu werden oder überhaupt denken, dass ich Menschen bekehren will, sondern es soll einfach das Bewusstsein einmal wieder gefordert werden. Wenn ich mir bewusst mache, ob bestimmte Dinge wirklich benötigt werden, wird sich mein Konsum schon drastisch vermindern. Ich habe mir ein Mantra zurechtgelegt, dass bei jeder Verführung im Online-Warenkorb oder Geschäft um die Ecke sofort durch die Hirnwindungen schallt:

Es ist schön! Brauche ich es wirklich? Habe ich es vielleicht schon? Wofür brauche ich es?

Natürlich braucht man es, warum auch nicht. Solang das Konto schwarze Zahlen anzeigt passt es schon. Die Frage, die ich mir dann stelle ist, ob mich der Kauf belohnen soll für etwas, was vollkommen bekloppt ist. Darunter fällt für mich z.B. der 300€ Cardigan im Sale, der es uuuunbedingt sein muss, weil ich schon wieder drei Wochen am Stück auf der nervigen Arbeit verbracht und es ohne Nervenzusammenbruch durchgestanden habe. Sorry, aber da helfen weder Cardigan noch Handtasche, sondern einzig der Blick nach vorn mit Unterzeichnung der Kündigung. Belohnen mögen wir uns alle gern, kaufe ich um glücklich zu werden, ist es allerdings unnötig. Frustkauf = Unglück  - Neue Studien zeigen eine eindeutige Verbindung von Materialismus, Unglück und Depressionen.
Source 
Das Mantra kann so natürlich nicht zum Konsumtrimmer Nr.1 avancieren, doch in der nächsten Woche werde ich genau darauf nochmal eingehen und praktische Tipps aus der Tasche ziehen.
Momentan kursiert diese unglaublich gut recherchierte Reportage (die Ausstrahlung kurz vor Weihnachten war wegen allgemeiner Besinnliche eintaucht wohl weniger gut gewählt ;)) wieder in den sozialen Netzwerken - Merci, Stephanie. Kocht euch einen heißen Tee und schaut rein, es lohnt sich.

Habt es gut!

Dienstag, 20. Januar 2015

Vergesslichkeit adé! {Machen, nicht pinnen}

Mein Smartphone hat die eigene Notizkategorie "Einkäufe". Dort halte ich alles fest, was mir an Lebensmitteln und Co einfällt und aus Ermangelung ganz unbedingt eingekauft werden muss. Natürlich stand ich schon unendlich oft mit den prall gefüllten Einkaufstaschen vor der Wohnungstür, als es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Irgendwas vergesse ich sowieso jedes Mal.
Tückisch sind diese Momente, in denen man voller Elan den Kochlöffel oder wahlweise Mixer schwingt und sich merken möchte, was da soeben aufgebraucht wurde. Der Weg zum Handy scheint wie Löcherkäse.
Deshalb wurde nach ein wenig Rumgepinne aus einem ungenutzten Klemmbrett, Tafelfarbe, einem Kupferedding (mit Kreide habe ich noch weniger zustande gebracht. Ich bitte meine nicht vorhandenen Typografiefähigkeiten zu entschuldigen!), Tüdelband und Kreide (kann immer gut hinter der Klammer abgelegt werden) eine Einkaufslistentafel. Diese sende ich direkt zu Eva und Annes genialer Aktion:

Habt einen schönen Tag und lasst euch vom Schnee nicht unterkriegen!

Samstag, 17. Januar 2015

Samstagskaffee 3/15

Diese Woche war so überschaubar, ruhig und angenehm. Sehr viele konkrete Ideen sprudelten aus mir heraus und eine kleine feine Liste mit Kursen und Seminaren, die ich 2015 gern belegen möchte, steht nun auch. Es soll alles außerhalb der Uni stattfinden, denn um ehrlich zu sein, decken ihre Lehrveranstaltungen meine Wünsche nicht ab. Dazu ist es sehr zukunftsorientiert, bestimmt nicht schlecht für den Lebenslauf und greift größtenteils die Ideen zu einer freiberuflichen Tätigkeit wieder auf - nein, nicht der Blog ;) Ein Praktikum bei einem der Wunscharbeitgeber ist ebenso in Vorbereitung. Ihr seht, noch ist das Jahr jung und der Elan ungebrochen.
Nun muss ich aber langsam den Samstagskaffee austrinken, das mollig warme Bett verlassen und Herrn Freund in Bau- und Supermarkt begleiten. Konsum also. Das Thema mit dem ich anscheinend so manchen Nerv getroffen habe, wie explodierende Leserzahlen, unglaublich ehrliche wie konstruktive Kommentare und durchschnittlich weniger Likes an anderer Stelle zeigen - letzteres stört mich glücklicherweise Null, dafür kann ich genau daraus sehr viel aus bestimmten Akteuren schließen. Danke, danke, danke an euch für die grandiose Resonanz! Ich glaube, dass man sehr viel daraus ziehen kann, um weiter an diesem Thema dran zu bleiben. Stadtgalerie, Strand, Selfmade-Burger..die drei S für dieses Wochenende..

Habt es schön. Wochenende Ahoi!