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Samstag, 21. Februar 2015

Samstagskaffee 8/15

Ganz entspannt sitze ich am großen Tisch, den Samstagskaffee aufgebrüht, schon einen großen Schluck getrunken, einen der restlichen Minimuffins dazu. Der gestrige Geburtstag rundum schön. Zunächst entspannt und mit unendlich viel Post, auch von Menschen, die mich immer wieder überraschen und zeigen, dass sie wundervoll und wichtig sind. Der Abend dann mit tollsten Menschen, leckeren Snacks, vielen Worten und Gelächter. Sonst bin ich eher die "Huch-ein-Tag-wie-jeder-andere-Geburtstagsmensch", aber diesmal war es anders und schön - auch wenn jemand fehlte [ ja Nina, du! ;) ]. Jetzt wird aber noch eine Runde durch eure Blogs gedreht, der Zupfkuchen aus dem Ofen geholt und der Tisch für den Familienkaffeebesuch gedeckt. 
Habt es schön!

Mittwoch, 18. Februar 2015

Dots und Girlanden {Machen, nicht pinnen}

Da grübelte ich seit ein paar Tagen, ob das Gepinnte nicht doch zu einfach sei und ihr gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlagt. Bastelunbegabt halt. Neulich hab ich auf jeden Fall noch in letzter Minute ein Geschenk verpackt und mir fehlte das gewisse Etwas. Für Kinder hab ich immer kleine, bunte Wimpelgirlanden aus Papier in meiner Kruschtelkiste, aber für Erwachsene darf es gern dezenter sein.
   
Also große Klebepunkte (Schreibwarengeschäft, Drogerie mit Schreibabteilung etc.) geschnappt, Schnur und losgeklebt. Einfach die Schnur mittig auf den Punkt auflegen, genau auf Kante umklappen, festdrücken, ganz oft wiederholen, fertig. Meine Dekoschnur war dann zwar viel zu lang, aber aus der Not eine Tugend gemacht und an die Wand geklebt. Für euch hab ich nochmal kleinere goldene Klebepunkte abwechselnd mit den schwarzen Dots geklebt und auch das sieht jut aus. Easy peasy und zackig.
  
Nun aber ab zu Anne und Eva, die ein wahres Statement-Piece gezaubert haben.
Habt einen schönen Tag!

Samstag, 14. Februar 2015

Samstagskaffee 7/15

Nach einer langen Nacht mit wenig Schlaf, ging es heut dann auf eine kurze Tour mit Freunden und einem schnellen Samstagskaffee vom bösen goldenen M. Danach musste leider der Tierarzt wegen des kränkelnden Familienhundes aufgesucht werden, weshalb der Kaffee erst zu später Stunde auf den Blog findet. Nun wird entspannt, gelesen und gelacht. Morgen gehts an die Küste (hrhr, das hört sich nach längerer Reise an und liegt doch nur 10 Minuten entfernt ;)) und ich werde mal schauen, was es am Freitag zu meinem Geburtstag leckeres für die Gäste gibt. 
Habt ein schönes Restwochenende! 

Freitag, 13. Februar 2015

Blumiger Freitag

Meine gekauften Blumen halten meist so lang, dass es kaum Sinn macht, wenn ich wöchentlich darüber berichte. Da Ranunkeln, Fresien und Tulpen nun aber doch die Köpfe hingen ließen und ich es sehr mag über den Wochenmarkt zu schlendern, wurde gestern ordentlich zugeschlagen.
Gefärbter Eukalyptus, kleinblütige Tulpen, Waxflower und Ornithogalum wanderten ins Papier.
 
Zuhause fiel mir dann beim Zurechtschneiden auf, dass die passenden Vasen wohl noch im Keller von Herrn Freund eingelagert sein müssen (jahaa, da steht noch einiges mehr).Wird sich bestimmt ganz bald ändern ;)
Mischmaschrestebouquet ;)
Nun springt aber schnell rüber zu Helga und kommt entspan ins Wochenende!

Mittwoch, 11. Februar 2015

Konsum? - Ein Monat Verzicht und eine Erkenntnis..

Kaum hab ich begonnen, schon ist der erste Monat des Konsumverzichts vorüber und um ehrlich zu sein merkte ich auf dem Konto nicht viel davon. Klar, es war Januar und gerade zu Beginn des Jahres wollen Versicherungen, Semesterbeitrag etc. bezahlt werden. Im Februar merke ich nun allerdings doch, dass der Betrag auf dem Konto -zur Mitte des Monats- höher als sonst ist.
Aber hab ich mich daran gehalten nur Dinge zu kaufen die ich benötige? Teils, teils. Meine Lieblingsjeans ging kaputt und wurde durch eine Neue ersetzt. Zwei Zeitschriften, die dann gleich den Weg zu weiteren Interessierten fanden, wöchentlich Blumen für das gute Gefühl im Zuhause, Gesetzestexte für die Uni, Geschenke für liebe Menschen, das Buch 'Genug' von John Naish (dank eurer Tipps) und günstiges Holz, Schraubhaken sowie ein paar Meter Seil im Baumarkt. Das Baumaterial war dringend nötig, denn mein Esstisch war zu klein und wuchtig. Dank des neuen Tischs konnte neben dem Esstisch (auf dem Dachboden eingelagert), auch mein Schreibtisch gehen, der nun bei Herrn Freund lebt. Trotz der guten Größe habe ich nun mehr Platz. Schraubhaken und Seil sind noch nicht zum Einsatz gekommen, aber ihr werdet als erste erfahren, was daraus wird. Ihr merkt, da ist irgendwie nichts dabei, was nach Konsumsucht schreit.
Fazit: Es gab keine planlosen Konsumorgien. Manche Läden wurden einfach nicht besucht, Onlineshops nicht so oft angeklickt. War ganz einfach. Die angefallenen Wünsche sind notiert. Kleidung wurde aussortiert und verschenkt. Es gilt das Motto Give and Get, erst kaufen, wenn etwas gegangen ist oder wirklich benötigt wird. Statt Shoppingorgien auszuleben saß ich endlich wieder (mehrfach) im Kino, war sehr viel in der Umgebung unterwegs und habe viel mit tollsten Freunden gemacht. Von mangelnden Glücksstunden kann nicht die Rede sein und mir fehlt derzeit nichts. Deshalb ist der Begriff Konsumverzicht auch weniger passend und zu revidieren. Denn verzichten muss ich nicht, diese Erkenntnis brachte der erste Monat. 
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Gibt es unter euch auch Konsumfastende? Von einigen weiß ich es schon und bin ganz begeistert von so viel Klarheit im Konsum. Sind noch Neubegeisterte hinzugekommen? Ich selbst bin gespannt wie es weitergeht..

Habt eine schöne Restwoche! 

Montag, 9. Februar 2015

Retrospektivblick

Das Jahr 2015 ist nun schon mehrere Wochen alt und bisher gab es keine der wöchentlichen Retrospektiven. Diese Woche soll sich genau das ändern und es wird wieder ein paar wenige Einblicke in meine letzte Woche geben.

 
Frostiger Waldspaziergang bei Sonnenuntergang.
 
Der Fensterblick am frühesten Morgen auf Kran und Kieler Himmel.
 
Zugfahrt durch holsteinische, wintertriste Prärie.
Den Markt überquert und schönste Tulpen mitgenommen.
Und immer wieder das Meer..

Habt einen stressfreien Start in die neue Woche und lasst es euch gut gehen!

Mittwoch, 4. Februar 2015

Konsum? - Alternativen!

Eine Idee - aus euren super konstruktiven Kommentaren entnommen- die ich mir zueigen mache, ist auf jeden Fall eine Wunschliste. Anstatt den Warenkorb online platzen zu lassen und im Endeffekt doch den Bestellbutton zu drücken, werde ich eine Liste anlegen, auf der jeder Wunsch Platz findet. Mittlerweile ist noch eine Pinnwand bei Pinterest hinzugekommen, weil pinnen einfach einfach ist. Eine weitere, geheime Pinnwand nutzt Herr Freund nur zu gern, wenn er ein Geschenk zu Weihnachten oder zum Geburtstag für mich sucht ;)
Was ich hingegen im Geschäft noch angeschmachtet habe, findet meist zuhause nicht mehr den Weg auf die Liste, weil der Bedarf und die Lust darauf wohl doch nicht so groß waren. So geht es auch vielen Wünschen auf der Liste. Der Großteil ist nach einem Monat oder schon mit dem Niederschreiben wie eine Blase zerplatzt. Alles was draufbleibt darf auch angeschafft werden, wenn denn das Mantra nochmal runtergepredigt und das Give and Buy eingehalten wurde.

Für fortgeschrittene Konsumabstinenzler - allen voran Frau Hummel und Nanne Kick -  und  gibt es noch weitere Stufen der Glückseligkeit, die beispielsweise durch die Suche nach Alternativen, erreicht werden können. Nicht alles was man gern besitzen möchte, muss neu sein. Deshalb nutze ich schon seit einigen Jahren alle erdenklichen Online-'Auktions'häuser (vergesst Dawanda und Etsy nicht, denn dort gibt es u.a. tolle Vintagekategorien), regionale Portale (Facebook ist mittlerweile ganz vorn dabei) oder gern auch Sozialläden und Flohmärkte.
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Die Spiegelreflexkamera braucht ihr nur für den Kurztrip nach Rom? Die Tischkreissäge wird nach zweimaligem Gebrauch in der Garage eingemottet? Der Blick in Tausch- und Leihportale lohnt sich in solchen Fällen ganz sicher. Es soll ja hier keine Werbeveranstaltung sein, aber "Why own it?" gibt es als App und viele andere Portale per Google-Suche. Es gibt mittlerweile sogar die Möglichkeit Spielzeug zu leihen anstatt es zu kaufen. Alles im Sinne der Shareconomy - teilen statt konsumieren.

Was fehlt nun noch? Möglicherweise die Frage, ob der Aufwand selbst zu Stift und Säge zu greifen, nicht lohnenswerter ist, als die Fahrt zum Möbelschweden. Aufbauen müsst ihr es in jedem Fall, nur verpasst ihr neben dem Erlebnis Baumarkteinkauf, auch noch das Gefühl selbst etwas -kreativ oder handwerklich- geschaffen zu haben. Es gibt so unendlich viele Blogs und Videotutorials, die euch der ganzen Sache näherbringen.
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Mit den Anleitungen für seine Hartz-4-Möbel, hat der Architekt Van Bo Le-Mentzel die Öffentlichkeit direkt auf seine Seite gezogen und die Herzen der Nachhaltigen zum Rumsen gebracht. Falls ihr doch eine handwerkliche Begabungsstufe [also ich mein damit nicht Zange, Schraubenzieher und Säge bedienen zu können, sondern Bandschleifer, Beitel, Schraubzwingen und Hobelbank möglicherweise zu besitzen, sie zudem aber noch bedienen zu können ;)] darunter ansetzen möchtet, gibts vermutlich noch viel mehr online. Meine Queens of Upcycling im Netz sind auf jeden Fall Renaade und Katharina, die immer wieder so grandiose und günstig "selbstzumachende" Ideen haben, dass sich das Kaufen gar nicht mehr lohnt. Individualität und so.

Ach und mit Hilfe von Tutorials könnt ihr, mit dem durch das fleißige Anwenden der Tipps gesparte Geld, direkt noch ein Häuschen bauen. Falls ihr Baumaschinen leihen wollt wisst ihr ja nun wie es geht und der Rest klappt dann bestimmt von ganz allein. ;)

Wie immer freue ich mich wahnsinnig über eure Kommentare zu der ganzen Thematik und wünsche euch einen schönen Mittwoch!