about inspiration ___ nature ___

Dienstag, 21. Oktober 2014

→ Machen, nicht pinnen!

Wer Pinterest kennt, liebt oder hasst es. Ich bin Pinterest verfallen. Jeden Tag fallen mir auf Blogs, Homepages und anderen Pinnwänden die schönsten Bilder, Sprüche und DIY-Ideen ins Auge. Damit vor allem die Letzteren nicht vergessen werden, haben Anne und Eva von Geschwister Gezwitscher die Mitmach-Aktion {Machen, nicht pinnen} ins Leben gerufen. Mitmachen könnt ihr alle. Also auf zu neuen Ufern!
http://geschwistergezwitscher.blogspot.de/search/label/Pinnst%20du%20noch%3F

Mir fiel sofort ein, dass ich die vor zwei Jahren auf einer Haushaltsauflösung erstandenen Stühle neu beziehen wollte. Zwei von ihnen standen im Keller, den dritten im Bunde habe ich schon nach dem Kauf, mehr schlecht als recht, bezogen. Weil ich den piefigen Samtstoff nun gar nicht leiden konnte, kamen mir meine Stoffreste in den Sinn.
 
Mit Stoff, Schere, Tacker und der rausgelösten Sitzfläche bewaffnet, legte ich los und schnitt den Stoff mit einigen Zentimeter Überstand ab. Das Tackern selbst ist dann ziemlich einfach und das Umklappen des Stoffes ebenso. Bei den Pins fand ich es immer sehr nervig, dass die Sitzflächen erst abgezogen wurden, um dann mit neuem Schaumstoff etc. neu bezogen zu werden. Deshalb habe ich die Sitzfläche nur aus dem Stuhlgestell gelöst und so belassen.
 
Es stellte sich raus, dass der wolkige Jersey weniger gut geeignet ist, weil er am Rand Wellen schlägt.
Doch der feste Baumwollstoff mit Holzdruck von IKEA war dagegen optimal zum Festtackern.
Lackieren hätte den Stühlen sicher auch gut getan, aber irgendwie mag ich ihren shabby look und wenn es mich dann irgendwann spontan überkommt, gibt es die neue Lackierung.
Wer nun noch pinnt ist selbst schuld! 
Habt einen schönen Tag..

Montag, 20. Oktober 2014

Retrospektive

Die Wochen ziehen dahin, der Herbst hat uns in dieser Woche in Nebelschwaden verhüllt erreicht. 
Die Momente der Sonne wurden ebenso wie die stürmischen am Wasser verbracht. 
 
Die Papierablage bat um schnelle Bearbeitung.
 
Die Mystik des Meeres an grauen Tagen im Fischereihafen genossen.
Viele Kilometer durch Laub geraschelt.
 
Den Herbst ins Haus geholt.
 
Versucht den wunderschönen Mond einzufangen.
 
Worte die besser nicht passen könnten! 

Nun hat die neue Woche schon begonnen. Viele Dinge sind zu erledigen, Termine, gute wie schlechte, stehen an und irgendwo werden bestimmt wieder die schönen Momente zum Abschalten gefunden.

Ich wünsche euch eine schöne Woche! ☼

Samstag, 18. Oktober 2014

Samstagskaffee

Ein schneller Samstagskaffee für mich. Noch kurz Mails checken, Zeit.de überfliegen und dann dem Nebel und Regen trotzen. Ein wenig durch die Stadt und ihre entlegenen Winkel schlendern, fotografieren, inspirieren. Heut Abend der Musik von Herrn Freund & Band lauschen, auf dem Abschlusskonzert der kleinen Tour. Morgen treiben lassen.
Habt ein wundervoll erlebnisreiches Wochenende!

Freitag, 17. Oktober 2014

Blumiger Freitag

Bei dieser klassischen Schönheit muss nichts gesagt werden, denke ich. Die grauen Nebelschleier über Kiel machen das Fotografieren nicht leichter. Doch irgendwie freut man sich auch auf die kommende Zeit, wobei der ein oder andere sonnige Oktobertag gern noch aufkommen darf.
Habt einen schönen Tag und schaut euch unbedingt Helgas heutige Blumensammlung an!

→ Noch bis zum 22.10 könnt ihr bei mir eines von zwei BücherPäckchen des Ankerherz Verlags gewinnen!!

Dienstag, 14. Oktober 2014

Wenn das Meer seine Geschichten erzählt


Von meiner Liebe zum Meer wisst ihr alle und sie mit euch zu teilen, ist mir eine Herzensangelegenheit geworden. Vor einiger Zeit erreichte mich eine Mail ˗ eine verdammt nette ˗ von Alena, die für den Ankerherz Verlag tätig ist. Zum ersten Mal war ich vom ersten Moment an begeistert, keine Vorschriften, kein Zwang, nur meine eigene Meinung. Es dämmerte mir, dass ich vor einiger Zeit schon einmal auf diesen kreativen, kleinen Verlag südlich von Hamburg gestoßen bin. Wer sich Ankerherz nennt, sich den eher speziellen Themen Meer und Seefahrt, vor allem den Menschen dahinter widmet, der macht da etwas aus tiefstem Herzen. 
Einer Kooperation stand bei den umwerfenden Neuerscheinungen nichts im Wege und so erreichte mich ein tolles Paket. Mein Wochenendplan wurde umgeworfen und innerhalb eines langen Abends, das für mich interessanteste Werk „Wilde Welle“ verschlungen. In den letzten Jahren gab es selten Zeit für unwissenschaftliche Bücher. Die Uni steht halt im Vordergrund und nach mehreren Hundert Seiten am Tag, raff ich mich äußerst selten auf, ein paar Seiten zum Abschalten zu lesen. Ankerherz hat es geschafft, mich wieder zum entspannten Lesen zu bewegen. Danke dafür!
 
Wilde Welle, herausgegeben von Axel Prahl, umfasst 18 Geschichten wahrer Kapitäne und erscheint in dieser Woche. Es schwingt immer ein wenig der Gedanke der romantischen Seefahrt mit. Doch man wird spätestens nach diesem Buch wissen, dass das Meer viel mehr sieht als das Ethos vom Schipper mit der Pfeife im Mundwinkel und der Helgoländer Lotsenmütze auf dem Kopf. 
Geschichten über den Wandel der Schifffahrt, hin zu einem unter der Globalisierung explodierten Industriezweig, Parallelen zu Flüchtlingstragödien, wie sie täglich im Mittelmeer geschehen, der wahren Solidarität, die man so wohl nur ohne festen Boden unter den Füßen erlebt und der Tatsache, dass George Clooney in Wahrheit gar kein Schiff durch den Sturm gelotst hat, sondern Emil Feith, Kapitän aus Hamburg. Axel Prahl hat zu jeder Geschichte sehr passende, einleitende Worte gefunden, seine Nähe zum Meer ist spürbar (auch wenn er das bestimmt nicht hören mag). Aber zu wem passt diese Herausgeberschaft besser als zu ihm? Wenn ihr wüsstet, wie gern ich mit ihm einmal am Meer spazieren gehen würde, einfach so, ohne große Worte und danach durchgefroren in der Kneipe mit einem Bier anzustoßen ˗ eine unglaublich schnieke Vorstellung.
Alle die nautischer Menschlichkeit und der Sehnsucht zum Meer anhängen, aber auch keine Berührungsängste mit der Angespanntheit in ausweglosen Situationen und dem Gestank von Fisch und Schiffsdiesel haben, soll dieses Buch ans Herz gelegt werden. 
 
Das zweite Buch im Bunde, der wahren Geschichten besonderer Menschen, ist „Inselstolz“. Schon im letzten Jahr erschienen, gefiel mir der Klappentext so gut, dass ich es unbedingt lesen musste. Aufgeschlagen schaute mich, neben aussagekräftigen Bildern und schönen Zeichnungen, sogar ein bekanntes Gesicht an. Bernd Flessner, Norderneyer Surfer, ist mir aus meinen Jahren auf der Insel wohl bekannt. Neben ihm finden sich viele weitere Inselmenschen, mit ihrem ganz individuellen Leben auf Deutschlands Nordseeinseln. 
 
Ich muss ehrlich sagen, dass der Name dieser Bücher˗Manufaktur wie die Faust aufs Auge passt, denn den Anker haben sie auf jeden Fall mit ihren Büchern bis in mein Herz geworfen. 
Nun seid ihr dran. Ankerherz hat für euch jeweils zwei Exemplare der Bücher „Wilde Welle“ und „Inselstolz“ zur Verfügung gestellt. Wenn ihr fasziniert seid vom rauen Leben am Meer und einen Blick hinter die Fassade der besonderen Menschen von der See werfen wollt und aus Deutschlnad bzw. Österreich kommt, dann kommentiert unter diesem Beitrag und vergesst eure Mailadresse (bei anonymen Kommentaren) nicht. Teilen bei Facebook etc. ist ausdrücklich erwünscht! Die beiden Gewinnerinnen oder Gewinner (Hallo Männer, wo seid ihr? Vor allem Wilde Welle lege ich den Herren sehr ans Herz ;)) ziehe ich am 22.10.2014.

Habt einen schönen Tag! Ahoi! 

Samstag, 11. Oktober 2014

Samstagskaffee

Der Samstagskaffee steht nun vor mir und die Gedanken kreisen um das Wochenende. Ich werde mich gleich nochmal unter die Decke kuscheln und lesen - auch für euch. Dann geht es raus. Die Sonne scheint und verdient es, angebetet zu werden. Durchsaugen, Staub wischen und Einkaufen kann man immernoch. Die Kunsthalle und der alte Botanische Garten schwirren mir auch im Kopf herum, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.
Nein, der Tisch ist nicht dreckig, aber die Umzüge haben seiner gelackten Resopaldecke ordentlich zugesetzt. ;)
Gestern hat Ninja bei den Freitagsblumen nach dem Stöckchen im Vordergrund gefragt. Das ist er. Gefunden beim Waldspaziergang, verliebt in seine Flechten und nun darf er hier liegen und immer wieder gern angeschaut werden.
Habt es schön und lasst euch den Kaffee gut schmecken!

Freitag, 10. Oktober 2014

Blumiger Freitag

Nigella, eine teils seltsam anmutende Schönheit. Im Blumenladen vor der Haustür gibt es immer Donnerstags den Nachschub vom Großmarkt. Die Chefin weiß nun schon, dass ich "die von gegenüber" bin und sowieso immer alles kaufe, was in meinen Augen schön und für andere Menschen oft nur Füllgut ist. So kam ich gestern in den Genuß von Schwarzkümmel, der das bunte 'Bouquet' der letzten Woche ablöst. Für Bad und Esstisch kam noch ein Bund Dahlien dazu. Aber die seht ihr ja momentan auch anderswo ;)
Habt einen schönen Friday–Flower–Day bei Helga & den anderen Blumenverrückten und einen wunderschönen Wochenendbeginn!