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Mittwoch, 22. Juli 2015

{Machen, nicht pinnen} Kamerageflecht

Wenn Anne und Eva am 15. des Monats zu ihrer {Machen, nicht pinnen}-Aktion aufrufen, steht die Blooggermeute in den Startlöchern. Bei mir dauerte es ein paar Tage länger und um das Projekt irgendwann einmal zu perfektionieren fehlen noch zwei passende Häkchen. Aber das fällt ja sowieso niemandem auf, oder? ;)
Wer sich ein wenig zurückbesinnt weiß, dass ich im letzten Jahr von einer übermütigen Verkäuferin im eigenen Übermut - nunja - nicht ganz so gut beraten wurde. Von diesem Projekt fand ich nun beim Aufräumen eine ganze große Rolle graues Zpaghettigarn. Schwupps in drei gleich lange Strippen behelfsweise um die Stuhllehne gebunden, losgeflochten und trotz Baumarktbesuch keine passenden Haken für die Enden gefunden. Deshalb wurde vorerst mit stärksten Knoten das Kameraflechtband an die Ösen der Kamera gebunden. Hält und durch das stretchige Material lässt sich die Länge mit einem weiteren Knoten variieren. 
Der Inspirationspin wird als nächstes nochmal mit Schal umgesetzt ;)
Habt einen schönen Tag!

Montag, 20. Juli 2015

Himbeerrot

Im letzten Sommer fiel der Urlaub flach, weil Herr Freund sehr krank wurde und seine Gesundung im Mittelpunkt stand. Noch dazu der plötzliche Umzug und die fehlende Zeit. Dieses Jahr macht sich die Gesundheit zwar besser, doch durch die Abschlussarbeit und das fehlende Geld (ja, studieren kann teuer sein und ohne finanzstarke Eltern auch kein Späßchen aus Reisen und Träumen), muss nochmals darauf verzichtet werden. Wie im letzten Jahr habe ich mir eine Sommer-to-do-Liste erstellt und möchte das ein oder andere ganz unbedingt machen. Natürlich ist einiges dabei das man sowieso im Laufe des Sommers macht, vielleicht sogar mehrmals, aber ich möchte diese Momente einfach wieder mehr würdigen lernen.
Ein Punkt auf der Liste war Marmelade zu kochen. Man muss dazu wissen, dass ich eigentlich alles was mit Einkochen und Einmachen zu tun hat, wegen des enormen Zeitaufwands, hasse. Schon vor einigen Wochen musste ich zum Kochtopf greifen, weil wir einfach viel zu viele Erdbeeren gepflückt hatten, als dass diese hätten frisch gegessen werden können. Ich kam zu der Einsicht, dass das ganze Prozedere richtig meditativ sein kann, wenn man sich auf das Wesentliche besinnt. Da die Erdbeerzeit ihrem Ende nah ist, entschied ich mich für einen Himbeerhof in der Probstei (plattes, fruchtbares Land mit schnuckeligen Dörfern zwischen Kiel und der Ostsee bei Schönberg). Mit Eimern bewaffnet ließen meine Begleitung und ich uns in die Sträucher führen. 
 
Am besten ist natürlich, dass die Himbeeren auf Augen- und Armhöhe wachsen und man den Eimer schneller voll hat als man gucken kann. Die ein oder andere Himbeere landete in unseren Mündern, immerhin hatten wir uns die Mittagshitze zum Pflücken ausgesucht und mussten uns immer mal wieder stärken. Ganz überrascht war ich übrigens vom Preis der süßen Beeren, denn mit unserem dreieinhalb Kilo Ernteertrag wurden lediglich 15€ fällig (auf dem Markt zahlt man gut und gerne 2,50€ pro 250g). Noch ein Kaffee im hofeigenen Café zwischen duftenden Rosen genossen und die Sonne eingefangen, bevor die Beeren mit Gelierzucker im Topf landeten. Weil ich es ja gern ganz einfach mag und mir bei Trendkreationen meist alles misslingt, wanderten nur pure Früchte und Zucker in die Gläser. 
Und während ich hier nun mit heißem Kopf und Schnupfennase sitze, lasse ich mir ein Brot voll Sommerrot schmecken und wünsche euch einen schönen Wochenstart!

Mittwoch, 15. Juli 2015

Ausflug ins Grüne

Wenn ich ab und an ganz allein, an einem Wochenende wie dem vergangenen, durch die Landschaft fahre, tolle Bässe im Ohr und die kleinste Abbiegung genommen, kann es sein, dass ich plötzlich in einem Ort stehe der kleiner und idyllischer kaum sein könnte. Schleswig-Holstein hat unglaublich viele solcher Fleckchen, an die ich euch gern - immer mal wieder - mitnehmen möchte:
Reetgedeckte muckelige Häuschen, bunte Blumenbeete überall, fußweglose Sackgassen und das Rauschen von Wasser hinter der Dorfkirche.
Kanalgrundstück mit Bootssteg, das Huckleberry Finn-Floß vor der Tür, mit der Natur im Einklang.
 
Manchmal träum ich mich dann weg, in der Gewissheit, dass Träume ab und zu wahr werden können ;)

Einen schönen Bergfestmittwoch und habt es schön!

Freitag, 10. Juli 2015

Blumiger Freitag

Ganz unschuldig, cremeweiß mit gelben Punkten, kaum einen Duft verströmend stehen sie da. Die kleinen Löwenmäulchen machen sich ganz zauberhaft in ihrem Weckglas und lassen immer wieder Freude in mir aufsteigen. Nach vielem hin und her und einigem gegoogle von echten Löwenmäuler ist mir dann auch endlich klar geworden, wie man auf den Namen kam. Die gelben Punkte sind jawohl eindeutig die Eckzähne!
Hier wird nun ein wenig für das Ehrenamt getan, Texte für die Uni warten darauf gelesen zu werden und am Ende des Tages sollte die Wohnung auch herzeigbar sein.
Habt es gut und lasst euch den Blumenduft bei Helga um die Nase wehen!

Dienstag, 7. Juli 2015

Cold Brew Tea - Die andere Art Eistee zu genießen

Bei einem exessiven Kaffeekonsum macht man sich ab und an Gedanken darum, was die erfrischenden Alternativen im Sommer sind. Cold-Brew Rezepte findet man tausendfach im Netz, weshalb ich euch mein eigenes Rezept hierzu erspare. Einzig der Tipp, dass eure schwarze Essenz mit einfachem, feinen Kaffeepulver aus dem Supermarkt nicht so aromatisch und 'sanft' wird, noch dazu kann der Kaffee viel besser außerhalb des Kühlschranks zu seinem besten Geschmack finden.

Doch welche Alternative zu Iced Cafe Latte und Infused Water gibt es an heißen Tagen? Eistee höre ich einige von euch rufen. Und genau so ging es mir auch. Gleichzeitig fragte ich mich welches Pendant zu Cold Brew Coffee es auf Teebasis gibt. So versuchte ich mich an Cold Brew Tea.
Am allerliebsten trinke ich schwarze Tees, weshalb ich mich im Hinblick auf meine Koffeinliebe für diesen entschied. Natürlich könnt ihr jede Teesorte wählen, die ihr mögt und gern noch Zutaten hinzufügen, die euch gut schmecken. Ob ihr nun einige Johannis- oder Himbeeren in den Früchtetee, Honig zum grünen oder Melisseblätter und Limettenscheiben in den weißen Tee gebt, bleibt ganz allein euch überlassen. Statt Eiswürfeln gebe ich beispielsweise sehr gern gefrorene Früchte ins Glas. Das lange Extrahieren des Tees ohne kochendes Wasser hat übrigens den Sinn die Aromen sowie Antioxidantien schonender freizusetzen und alle gesundheitsfördernden Eigenschaften zu erhalten.
Die Teeblätter in einen Teefilter oder die Frenchpress geben, mit dem lauwarmen Wasser auffüllen und  die Zutaten eurer Wahl hinzugeben. Abgedeckt lasst ihr den Tee nun vier bis zehn Stunden außerhalb des Kühlschranks ziehen. Die Ziehdauer hängt vor allem von der Teesorte und eurem eigenen Geschmack ab. Bei weißem und grünem Tee ist die Dauer am kürzesten, bei schwarzem Tee finde ich neun bis zehn Stunden äußerst schmackhaft. Nach dem Ziehen nehmt ihr den Teefilter aus der Kanne oder presst die French herunter. Um bei der Frenchpress ein gutes Ergebnis zu erzielen, könnt ihr sie nach Einfüllen des Wasser ein wenig herunterdrücken und eure Wahlzutaten auf das Sieb legen, damit umgeht ihr, dass ihr nach der Ziehzeit den Cold Brew Tea umfüllen müsst.
 
Der Tee hält einige Tage im Kühlschrank, wenn er denn nicht schon am ersten Tag den Weg in eure eisgekühlten Gläser findet. Lasst es euch schmecken! 

Freitag, 3. Juli 2015

Blumiger Freitag

  
Ein Spaziergang am Meer, das Ufer gesäumt mit wildesten Blumen. Da musste ein Strauß gepflückt und das Gefühl vom Sommer an der Küste eingefangen werden. Giersch gepaart mit Gräsen und Läuseblumen - die meines Wissens nach eine Nelkenart sein sollen und ganz anders heißen. Es wird aber sicher die ein oder andere von Helgas Friday-Flowerday eine kompetente Antwort darauf haben. :)

Nun geht es raus an die Luft, die bewölkt warme Stadt genießen und das frühzeitige Wochenende genießen.

Habt es schön! 

Mittwoch, 1. Juli 2015

Retrospektive Juni

Die Tage sind so lang, so hell und mittlerweile so warm. Der Sommer ist da und er spiegelt sich in weiten Teilen auch in meiner Instagram-Retrospektive vom Juni wieder.
Himmelsblicke, blau, hell, sommerlich.
Kaffee in vielen Variationen und bei drei von ihnen regnete es während des Trinkens in Strömen. Bei welchem nicht, könnt ihr euch sicher denken ;)
Gewächse kamen in diesem Monat, zumindest drinnen, kürzer. Im Garten hingegen blüht und grünt es prächtig.
Strandtage ohne Füße im Wasser. Die richtigen Badetage liegen erst seit dieser Woche in der Luft..
Ein paar Einblicke in die Wohnungsecken..
Felder, Wiesen, Weiden und Blumen..

Der Juni war ein wenig wie ein verspäteter April, aber gleichzeitig auch einfach schön und lebenswert. Die Qualität der Leichtigkeit die der Sommer bringt ist einfach so wohltuend, dass ich mich auf noch viel mehr davon freue!

Habt es gut da draußen!