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Sonntag, 1. Mai 2016

Sometimes it snows in April.

Der obligatorische Blick zurück, der einem nochmal deutlich macht, was im letzten Monat passiert ist. Zu sehen, welche schönen Momente man erlebt hat und daran zu denken, was sich hinter jedem Bild "verbirgt",  sorgt immer für die nötige Dankbarkeit. Euch daran teilhaben zu lassen bringt obendrein die Freude. 

Mir fällt im Rückblick immer wieder auf, dass Kaffee und Blumen tatsächlich fast immer im Duett auftreten. Was passt, passt. 
Der April war ein Kaffeemonat. Neben einem Homebrewingkurs etabliert sich langsam der Stammtisch der Kaffee trinkenden Blogger. Gibt schlechteres ;)
Grau, kalt, nass, windig, verschneit.
Sonnig, warm, wunderschön!
Der Mix, der keiner Kategorie angehört. Meer & Palmen zuhaus | Hinterhofromantik | Master of Arts | Maskulines Stilllleben
Und immer wieder diese Abende, die jeden noch so schlechten Tag mit einem Sonnenuntergang zum guten wenden.
Habt es schön und genießt diesen wundervollen Mai, der sich heut schon von der besten Seite zeigte!

Freitag, 29. April 2016

Ein Abend beim Homebrewing-Kurs oder Kaffee kochen für Anfänger

Kaffee hat in den letzten Jahren wieder zunehmend an Bedeutung gewonnen. Damit meine ich nicht den Kaffee, den wir bei Großröstereien oder in der Coffeeshopkette kaufen können, sondern jenen der  - wohl auch dank der "Hipster"- in den Mittelpunkt des Kaffeegenießers gerutscht sind. Die Verbreitung der Idee des wohl schmeckenden Kaffees, der unter besten Bedingungen für alle Akteure, egal ob Kaffeebauer, Pflücker, Röster oder Konsument, als hochwertiges Produkt unsere Gaumen kitzelt, verdankt seinen Ruhm sicher auch den Sozialen Medien. Man scrollt sich durch den Instagramfeed und erblickt vermehrt Porzellanfilter, Kaffee aus Glaskaraffen und Handmühlen auf den Bildern. Ob man es nun als Hipstertrend hinstellt oder nicht, im Endeffekt zählt nicht nur das Equipment, sondern vor allem die Tatsache, welche Bohne den Weg in meine Kaffeetasse findet.
Was ist so besonders an dem sogenannten Spezialitätenkaffee, der gemeinsam mit Cafés im Industrielook aus dem Boden schießt? Dass mich dieser spezielle Kaffee, seine Zubereitung und das Gesamterlebnis seit einigen Jahren in den Bann ziehen, ist wohl kaum jemandem entgangen und als ich zum Geburtstag die Teilnahme an einem Homebrewingkurs beim Lieblingsröster Loppokaffeeexpress geschenkt bekommen habe, war ich mehr als begeistert. Mitte April war es dann soweit.
|Für alle Teilnehmenden gibt es ein ausführliches Homebrewing-Skript, damit auch Zuhause nichts schief gehen kann|
|Beim Cupping gab es zum Vergleich zusätzlich einen "handelsüblichen" Fairtrade-Kaffee|
|Jede Zubereitungsart bedarf einem eigenen Mahlgrad|
Der Kurs ist grob in vier Teile gegliedert. Zunächst werden verschiedene Brühsysteme vorgestellt, neben dem Porzellanfilter beispielsweise die French sowie die Aero Press. Dem Thema der Sensorik des Kaffees nähert man sich durch eine Kaffeeverkostung, im Fachjargon Cupping genannt. Bis es dann im letzten Schritt darum geht, selbst Kaffee zu brühen und etwaige Fehler durch zu heißes Wasser oder zu schnelles Aufgießen, aufzuspüren. Sicher hatte ich mir in den letzten Jahren viel Wissen angelesen, doch hilft ein Kurs mit anderen Kaffeebegeisterten, die eigenen Gedanken nochmal neu zu sortieren und eigene Fehler zu finden.
|Homebrewing Schritt für Schritt erklärt|
|Selbsterprobung|
Durch die wenigen Teilnehmer war der Kurs wundervoll übersichtlich und zu jedem Moment Zeit Fragen zu stellen und sich auch untereinander auszutauschen. Alle Fragen werden an diesem Abend schon einmal grundlegend beantwortet. Alles was dann noch unbeantwortet in den Köpfen schwirrt, wird von den Kaffeeexperten auch nach dem Kurs noch bereitwillig beantwortet.
Solch ein Kurs mag auf Außenstehende nerdig wirken. Wer stellt sich schon morgens schlaftrunken in die Küche, mahlt seine Kaffeebohnen und wiegt neben dem Kaffeemehl auch noch das Wasser ab? Wer allerdings einmal tief in die Materie des Kaffees eindringen möchte und sich dem vollen Aroma hingeben mag, dem sei ein Homebrewing-Kurs wärmstens empfohlen. Vor allem ist es interessant zu sehen, wie sehr sich der eigene Geschmackssinn im Laufe des Abends auf die unterschiedlichsten Kaffeearomen einlässt. Wem obendrein noch der Gedanke der Nachhaltigkeit und des direkten Imports ohne Zwischenhändler gefällt, sollte sich einen solchen Kurs und den dazugehörigen Kaffee nicht entgehen lassen. Unter dem Schlagwort Kaffeeschulung + Ort könnt ihr Kurse dieser Art in eurer Nähe ergoogeln.

Habt es gut!

Freitag, 15. April 2016

Rock around the clock

Die Zeit rennt und seitdem vor einigen Jahren meine geliebte Wanduhr trotz neuer Batterien nicht mehr zum Ticken erweckt werden konnte, war ich uhrlos - bis auf einen oldschooligen Wecker auf dem Regal. Für mich bildet eine Uhr immer einen zentralen Punkt in einem Raum, fügt sie sich dann aber auch noch ins Gesamtbild ein und sieht schön aus, machts das Ganze rund.
Neulich fiel mir im Kreativshop ein Uhrwerk in die Hände und in grober Erinnerung an die letzten Pinterestpins die Idee der Sperrholzuhr mit Lederhenkel. Das Uhrwerk muss lediglich zur Dicke des Holzes passen, mit dem 10er Bohrer mittig ein Loch gebohrt und der Lederriemen in gewünschter Länge mit Messingnägeln festgenagelt. Schon nach wenigen Tagen ist sie zum besagten, häufig fokussierten Punkt geworden. Vermutlich weil neben der Uhrzeit auch das Aussehen stimmt.
Mitte des Monats ist {Machen, nicht pinnen!}-Zeit bei Anne und Eva. Dort ist jeder eingeladen, der gerne pinnt und das Gepinnte dann in die Realität umsetzt. Also fix rübergeklickt und über die schönen Projekte gefreut!
Und weil heut Freitag ist und die Floristin so viele schöne weiße Ranunkeln da hatte, gabs eine große Hand voll für Zuhause. Die Schönheiten tummeln sich hier, bei Helgas Friday-Flower-Day.

Habt einen tollen Freitag und macht es gut!

PS: Danke für die Mails! Irgendetwas hatte die Kommentarfunktion zerschossen, konnte nun aber gelöst werden ;)

Freitag, 1. April 2016

Zurückgeblickt und Kraft geschöpft..

Der März war unglaublich. Abwechselungsreich, voller neuer Eindrücke und schöner Momente. Geteilt auf Instagram, gibt es hier nochmal einige meiner Augenblickfavoriten in der Retrospektive. 
Am Morgen vor die Tür gehen und vor strahlendem Blau und dicken, warmen Sonnenstrahlen nur noch blinzeln können. Der Griff zur Sonnenbrille - perfekt!
Häfen finde ich wahnsinnige faszinierend. Vor allem ihre friedliche Ausstrahlung am Abend, wenn der Trubel sich legt.
Dann einfach zu warten, die Ruhe zu genießen, den Himmel zu bestaunen.
Am Anfang des Monats gab es die dringend benötigte Kurzreise nach Göteborg. Schöne Läden, Cafés, eine unglaubliche Architekturvielfalt. → Hier findet ihr meine Göteborg-Posts ←

Ohne Kaffee, ohne mich. Zuhause, im Lieblingscafé und beim besten Röster der Stadt. Kiel kann Kaffee.
Blumen, überall und immer.
Flohmarktfund an Blütenkaktus, Osterstrauch und DIY des Monats.
Einen Moment länger bleiben und den Monat so verabschieden. ♥
Ist der März für euch auch immer dieser Monat voller Aufbruchstimmung? Seit Tagen kitzelt es in den Fingern. Aufräumen, umstellen, putzen und einfach raus in die Natur. Jeden Moment da draußen aufsaugen und Kraft sammeln. 

Nun startet gut in April und lasst es euch einfach nur gut gehen!

Mittwoch, 23. März 2016

Hej hej Göteborg! - Wo Geschmack auf Aroma trifft..

In der letzten Woche habe ich euch einen kleinen Einblick in unseren Trip nach Göteborg gegeben und damit ihr einige konkrete Anhaltspunkte habt, zeige ich euch heute schöne Geschäfte und gute Cafés. Wir hatten nicht die Zeit jedes Café selbst zu besuchen, aber durch gute Kaffeebekannte und Freunde vor Ort habe ich mir zusätzlich Tipps geben lassen.

  • Kafé Magasinet - Industrieller Lagerhausstil, sehr guter Kaffee, Snacks und Pizza zu akzeptablen Preisen. Befindet sich in direkter Nachbarschaft / Weiterführung der Haga Nygatan, Hagas Hauptattraktionsstraße. [Tredje Långgatan 9]
Kafé Magasinet
  • Da Matteo - Wenn ihr eine der Filialen in Göteborg erblickt, solltet ihr dort unbedingt einen richtig guten Kaffee trinken. Hier stehen ausgewählte, selbstgeröstete Kaffeesorten an erster Stelle und werden von wahrlich guten Baristi für euch aufgebrüht. Weit über schwedische Grenzen berühmt, sollte man als Souvenir eine Tüte Bohnen für Zuhause nicht vergessen. Achso, selbstgebackenes Brot und Co. gibt es noch obendrauf. [Magasinsgatan 17a | Sprängkullsgatan 10A | Victoriapassagen / Vallgatan]
Da Matteo Victoriapassagen
  • Kale'i Kaffebar - Kaffeeleidenschaft par excellence. Vor allem Pour-Over-Fans kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Wenn ihr Glück habt, findet grad ein öffentliches Cupping statt. Da wird dann auch die Geschmacksknospen der letzten Skeptiker zum Glühen gebracht. [Kyrkogatan 13]
Kale'i Kaffebar
  • Café Husaren - Bekannt für die größten Zimtschnecken auf diesem Kontinent oder zumindest in Schweden. Mitten in Haga gelegen, kann man sich an der Auslage im Schaufenster die Nasen plattdrücken. Deckt euch hier unbedingt mit einem Jahresvorrat Gebäck ein und trinkt den Kaffee dann doch lieber die Straße runter ↑ [Haga Nygatan 24]
  • Crippas Café - Majorna habe ich euch im ersten Post als ein wenig abgeranzt vorgestellt. So ist der Stadtteil auch und weil sich da eben keine Michael Kors Mädchen nebst Touristen tummeln, sondern die Kreativen, Queers und Grungeveteranen, kann man den Tag ziemlich gut bei Espresso oder Bier und Livemusik ausklingen lassen. Veganer werden hier sehr auf ihre Kosten kommen. [Kusttorget 1]
Mit Unmengen an Kaffee, Wasser und Snacks gestärkt, kann der Marathon durch Göteborgs Geschäfte beginnen. Im letzten Post schon geschrieben, mag ich aber nochmal darauf hinweisen, dass alle auch in Deutschland bekannten Geschäfte gut und gern umgangen werden können. Konzentriert euch am besten auf die kleinen und feinen Läden mit einer individuellen Auslage. Im Endeffekt ist es dafür sehr hilfreich in der "Innenstadt" durch die drei, vier Parallelstraßen abseits vom Mainstream zu schlendern und den Blick treiben zu lassen. [Kyrkogatan | Kungsgatan | Vallgatan | Magasinsgatan]

  • Lagerhaus ist in Schweden wahnsinnig beliebt und auf skandinavischen Blogs stolpert ihr eigentlich immer über Artikel aus den Stores. Hier findet ihr schöne Dinge für euer Zuhause, die bezahlbar, oftmals nachhaltig und stylisch sind. Die Schweden sind uns in dieser Hinsicht weit, weit voraus. [Östra Hamngatan | Vallgatan] 
Lagerhaus
  • Obwohl es Granit mittlerweile in Deutschland gibt und man noch dazu online bestellen kann, sind wir kurz durchgestromert. Inspirationen aufsaugen, Dinge anfassen, nichts kaufen ;) [Vallgatan 19]
Granit
  • Emma och Malena ist ein Göteborger Fashionlabel, dass mein Herz im Sturm erobert hat. Die ersten Kieler Babys kann man nun bald in Makrelenbody und Wellenhose rumstrampeln sehen. Und für die Großen unter uns ist genauso viel Schönes dabei. [Vallgatan 4]
Emma och Malena
  • Rum21 - Der Name sagt alles. Möbel, Textilien, hochwertiger Schnickschnack, Schönes und immer wieder gutes Design. [Kyrkogatan 20-22]

Rum21
  • Artilleriet - Sehr hochwertige Möbel und Einrichtungsgegenstände. Allerdings finden sich hier wohl auch die wahren Schätze fürs Leben, die gern etwas teurer sein dürfen. [Magasinsgatan 19]
Artilleriet
  • Grandpa - Die einen schreien nun wieder "Hipster", die anderen rufen laut "Ahhh". Reinschauen und staunen, die Ladeneinrichtung ist schon ziemlich nice. Neben Klamotten und Schuhen sind auch allerhand schöne Dinge für Zuhause und den individuellen Lifestyle zu finden. [Vallgatan 3]
Grandpa Store
  • Koja-Shop - Schon durch das Schaufenster könnt ihr die schönsten Kissen von Fine Little Day, Keramik vom House of Rym und Co. sehen. Im Nebenraum fertigen die Besitzerinnen Anna und Maria u.a. tolle Wandhänger. [Allmänna Vägen 13]
    Koja Shop
  • Kvart Interiör - Internationales und vor allem skandinavisches Design. Man mag immer wieder reinschauen, sich umschauen und vor allem das Gesehene in sich aufsaugen. Verblüffend, dass wir in Deutschland so viele gute Läden mit einem ähnlichen Sortiment haben, bei Kvart aber die Prise Leidenschaft on top sofort spürbar wird. Übrigens der einzige Retailer von Kauniste Finland in Göteborg! [Slottsskogsgatan 46]
Kvart Interior
Nun hoffe ich, dass ihr ein wenig Lust auf Göteborg bekommen habt. Manchmal als eklige Hafenstadt verschrien, stimmt dieses Bild nun absolut nicht. Mich zieht es immer mal wieder dort hin und ich glaube, dass vor allem die Individuellen da draußen, an dieser Stadt - abseits der Touristenattraktionen - große Lust empfinden werden. Bei meinem nächsten Besuch in Göteborg werde ich mich dann auch aufmachen und die andere, moderne Seite der Stadt, rund um Eriksberg und Lindholmen, erkunden. Viele gute Tipps findet ihr auch unter goteborg.com. Bleibt gespannt.

Habt es gut!